Wenn ich mehrere Maßnahmen für das selbe Bauteil anlege, z.B.
MP1: Innendämmung der Außenwand
MP4: WDVS der (bereits zuvor von innen gedämten) Außenwand
wird in Paket 4 immer noch mit der reinen Innendämmung gerechnet. Die weitere Maßnahme (hier WDVS) wird ignoriert.
Ist das eine Fehlbedienung von mir, ein Bug oder so gewollt?
Wenn es an mir liegt, würde ich mich über eine kurze Hilfestellung freuen
Hm, damit taucht der Fehler zwar nicht mehr auf. Aber dem Bauherr hilfts trotzdem nicht, finanziell geht in 2026 nur leichte Innendämmung und WDVS erst in gut 10 Jahre… ist also der Versuch das „i“ im „iSFP“ abzubilden
Aber gut zu wissen, dass es einfach nicht geht. Dann spart man sich die Fehlersuche. Danke!
Kann der Kunde ja machen… Hat aber im isfp nix zu suchen… Im isfp spielt es keine Rolle wo die Dämmung sitzt solange die notwendigen Werte erreicht werden
@Klaus_K: Das sehe ich komplett anders, aber das darf ja auch so sein
@Ernie.G: Auch das funktioniert nicht. Es wird immer nur der erste Konstruktionstausch berechnet und alles was danach auf das selbe Bauteil angewendet wird, geht unter. Vielleicht macht EVEBI im Hintergrund folgendes:
Was sieht Du anders ???
Ich verstehe dein Problem nicht
Im ISFP wird die Wand gedämmt auf mindestens 0.20…und gut ist
Wie genau die Wand dann in Realität gedämmt wird ist erstmal egal
Ist schon ein bisschen her, aber exakt dieses Problem hatte ich auch schon, man konnte mir da aber keine wirkliche Lösung anbieten. Und anders als Klaus schreibt sehe ich das sehr wohl als relevant für den iSFP (nur vielleicht nicht bei uns im Frankenland): Beim in Preußen üblichen zweischaligen Mauerwerk habe ich mitunter nämlich schon 2 Maßnahmen.
Die Sinnvolle: Kerndämmung des Hohlraums
GEG-konform, BEG-förderfähig (weil eben ohne U-Wert Vorgabe) und meist höchst wirtschaftlich.
Die „meist dann nicht mehr Sinnvolle“: Der iSFP will ein Effizienzhaus sehen. Also bräuchte ich auf mein Backsteinhaus am Ende noch ein WDVS. Getrennt betrachtet (und bei halbwegs ordentlicher Hohlschicht) wirtschaftlich im Normalfall nicht abbildbar. Ich möchte sowas aber ungern dem Kunden verschleiern indem ich beides in eine Maßnahme packe.
im ISFP muss/soll ne Wanddämmung stehen…wie die dann später tatsächlich gemacht wird ist erstmal egal.
Man kann nunmal ein Bauteil softwäremässig nicht 2 mal anpacken
Vllt geht es irgendwie über Konstruktionstausch…weiss ich nicht
Übrigens…auch bei uns im Unterfrankenland gibt es 2 schalige Mauern…sogar an meiner eigenen Hütte
Also Hohlraum füllen macht Sinn
Ich seh das wie Klaus, erstmal straight zum EH.
Solche „speziellen“ Anforderungen mache ich dann in der Regel in den weiteren Varianten zur Erläuterung. Ich frage mich allerdings, wie soll denn da die Förderung aussehen?
Die erste Innendämmung wäre ja dann komplett selbst zu tragen?
Man kann auch eine Dämmung in mehreren Schritten durchführen. Problematisch ist nur, wenn mehrere Dämmmaßnahmen auf eine Konstruktion angewendet werden. Mein Empfohlenes Vorgehen. Im Ersten Schritt eine Dämmmaßnahme und im zweiten Schritt einen Konstruktionstausch zur „Zielkonstruktion“
Man kann auch problemlos zwei Konstruktionstausche anwenden. Aber wenn im Maßnahmenpaket 1 die Konstruktion 1 gegen Konstruktion2 getauscht wird, muss im Maßnahmenpaket 2 dann die Konstruktion 2 gegen Konstruktion 3 getauscht werden. Die Konstruktion 1 spielt dann im Maßnahmenpaket 2 keine Rolle mehr und der Tausch von Konstruktion 1 gegen Konstruktion 3 hat dann keinen Effekt.