Kostenschätzungen nicht realistisch

Bei der Kostenschätzung für iSFP-Maßnahmen kann ich die Vorschläge von EVEBI regelmäßig nicht verwenden, weil sie viel zu weit unter den realistischen Preisen liegen. Ich nutze stattdessen die Kostenfunktion von ECONSULT, die auf der Studie „Kosten energierelevanter Bau- und Anlagenteile bei der energetischen Modernisierung von Altbauten“ des IWU beruht. Damit komme ich deutlich besser hin, ist aber bei jedem iSFP ein Extra-Aufwand. Ich würde mir wünschen, dass diese oder eine ähnlich valide Kostenfunktion in EVEBI integriert wäre – das würde mir einen Arbeitsgang sparen.

Wie macht Ihr das? Habe nur ich das Problem?

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Oh ja das wäre der Hammer!

Ich nutze auch das Excel, und würde mich auch sehr freuen, wenn es eine bessere Unterstützung in EVEBI für die Ermittlung von realistischen Maßnahmenkosten gäbe.

Ich nehme die Kosten aus den ausgeführten Projekten..

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Man kann sich seine Maßnahmen ja in die Datenbank speichern und beim nächsten Projekt wieder verwenden. Dann sind die Kosten ebenfalls wieder mit drin.

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Das Sammeln von Erfahrungswerten berücksichtigt weder die Entwicklung der Baukosten noch regionale Preisunterschiede. Laut Baupreisindex steigen die Baupreise stärker als die Inflation. In meiner Region gibt es gravierende Preisunterschiede. Der Ortsfaktor von Sirados gibt einen Unterschied von 24% zwischen München-Stadt und Weilheim (südlich von München) aus - das entspricht meiner erlebten Realität. Beides, Baupreisindex und Regionalfaktor, ist in der Kostenfunktion von ECONSULT enthalten und führt zu adäquaten Kostenschätzungen. Interessierte können dieses Kostentool (Excel) hier kostenlos herunterladen: Econsult: Downloads

Vielen Dank für den Link zur Excel von Econsult.

Meiner Meinung nach sind die Kosten hier z.B. für WDVS oder Steildachdämmung auch zu niedrig.