Kontur eines angrenzenden Gebäudes in der Konstruktionsebene sichtbar machen

Es ist möglich, innerhalb eines E-CAD-Projekts ein großes Gebäude mit unter schiedlichen Geschoss-Niveaus in mehrere Gebäude aufzuteilen. Dies erspart den exzessiven Einsatz manuell konstruierter Deckenplatten und abweichender Niveau-Einstellungen bei den Wänden.

Eine Herausforderung, die sich in E-CAD aus dem Aufteilen in mehrere Gebäude ergibt, ist, dass die (in Wirklichkeit in Form von Innenwänden) vorhandenen Kommunwände und deren Übergang („beheizt“) nicht automatisch als solche berücksichtigt werden. Statt dessen werden diese als Außenwände (gg. Außenluft) betrachtet. Die an „beheizt“ grenzenden Wandflächen müssen also manuell als solche markiert werden.

Dies ist leicht, solange die Wände der beiden Gebäude vollflächig aneinander grenzen, denn dann kann die gesamte Wand mithilfe Ihrer GEG-Einstellungen als „Trennwand“ klassifiziert werden. Schwierig wird es, wenn (z.B. aufgrund unterschiedlicher Dachformen und -höhen) dreieckige Teilflächen zu berücksichtigen sind.

Ich erhoffe mir von dieser Thread Tipps oder bestenfalls eine Anleitung dafür, wie ich die Funktion „Konstruktionsebene“ so einsetzen kann, dass die Kontur des jeweils angrenzenden Gebäudes sichtbar ist. Dies würde es ermöglichen, dass ich gezielt Platten auf den Wandbereichen platziere, für welche ich einen Übergang „gegen beheizt“ definieren möchte.

Wer kennt sich näher mit der Funktion „Konstruktionsebene“ aus und kann helfen?

Dieser Thread ist entstanden aus: Wie berücksichtigt es EVEBI, wenn ein E-CAD-Projekt mehrere Gebäude enthält? - E-CAD - EVEBI

Hallo,
die Konstruktionsebene ist da eine gute Option. Leider müssen die Platten in der Konstruktions-Ebene bisher in jedes Geschoss einzeln eingeben werden. Sofern die Wandflächen gleich groß sind, kann man das noch etwas abkürzen, indem man die Platten kopiert und über die Pfeiltasten in das nächste Geschoss springt.


Vielleicht hat hier jemand auch noch eine bessere Idee?
Generell bietet die Eingabe über die Konst-Ebene nur den Übergang „gegen beheizt“ an (nicht zu einem speziellen Raum). Daher vorab nochmal die Überlegung durchgehen, ob das ausreicht, oder man die angrenzenden Räume/Zonen mit Ihren evtl. unterschiedlichen Temperaturen benötigt. Ist das Letztere der Fall, kommt man nicht um manuell gezeichnete Deckenplatten innerhalb eines Objektes herum.

Danke für Ihre Antwort, @K.Stichel-ENVISYS.

Grundsätzlich bin ich mit der Bedienung der Konst.-Ebene vertraut. Mir ging es konkret darum, wie ich die Kontur des angrenzenden Gebäudes dort sichtbar machen kann, um die Platten mit ihren korrekten Maßen zeichnen zu können.

Die Übergänge zwischen den Räumen, welche für Heizlastberechnung und DIN V 18599-Bilanzierung im Mehrzonenmodell relevant sind, hoffe ich im Nachgang in EVEBI glattziehen zu können. Insofern ist es ausreichend, wenn die Platten in der Konst-Ebene erstmal nur die Info „gegen beheizt“ bieten.

Hallo zusammen,
ich beschäftige mich auch gerade mit K-Ebenen. Sie haben geschrieben, es kann nur der Übergang gegen beheizt berücksichtigt werden? Ich habe das mal ausprobiert. Es gehen doch mehr Bereiche… Siehe Bild 01, 02 und 03. Wo es aber ganz dubios wird, ist folgender Fall, Ich belege die Wand komplett mit den drei K-Ebenen ohne Abstand dazwischen, dann passt nichts mehr. Siehe Bild 04, 05 und 06. Ich habe hier ausschließlich die K-Ebenen vergrößert (im Vergleich zu den Bilder 01-03). Hier wird dann alles auf Erdreich gesetzt.