Einmal eine Idee an den Support. Wäre es denkbar das, dass Programm bei zu kleinen Heizkörpern ,anstatt die Wassermenge zu erhöhen, automatisch die Raumtemperatur absenkt. Ich würde mir es so vorstellen. Ich gebe die Vorlauftemperatur ein. Toll wäre auch die geplante Spreizung. (diese sollte das Programm möglichst nicht unterschreiten). Bei zu kleinen Heizkörpern wird (vielleicht extra hinterlegt oder markiert) die zu erreichende Raumtemperatur angezeigt. Bei zu großen Heizkörpern sollte die Raumtemperatur nicht erhöht werden sondern nach wie vor die Spreizung erhöht werden. Ich denke das wäre für viele übersichtlicher. Auch dem Endkunden könnte leichter aufgezeigt werden welche Heizkörper zu klein sind. Die abgesenkten Raumtemperaturen dürften aber keinen Einfluss auf die errechnete Heizlast nehmen.
Hallo HolgerSteenbuck,
einmal durchgedacht würde ich den Vorschlag wie folgt konzentrieren:
- Angabe der Minimalspreizung ermöglichen (Pro Heizkörper? Pro Abgleich?)
- Bei zu kleinen Heizkörpern zusätzlich mögliche Raumtemperatur angeben
Leider muss ich auch direkt bremsen: Beide dieser Punkte sind in der bisherigen Berechnungslogik von EVEBI nicht so gut umsetzbar.
Die variable Minimalspreizung ist meiner Meinung nach auch immernoch nur ein kleiner „Hack“. Viel eher ist es in der Realität nämlich der Volumenstrom, der gegen eine physikalische Grenze fährt. Und um das genau zu sagen, braucht man eigentlich eine detaillierte Rohrnetzberechnung, die wir nicht haben.
Danke jedoch für die Vorschläge, mal gucken, was daraus entstehen kann.
Hi Matthias,
was man zum Hydra aber vielleicht noch implementieren könnte:
Die Vorlauftemperaturautomatik schaut nicht auf die maximal möglichen Durchflüsse des geladenen Ventils. Oft habe ich den Fall, das der kritische Heizkörper so ca. 200 l/h durch das Ventil geschossen haben möchte. Das Ventil gibt das aber gar nicht her, sondern maximal etwa 150 l/h. Korrekterweise wird dann auch im zugehörigen Heizkörper der Hinweis angezeigt: „Ventil reicht nicht aus…“.
Nun reicht es zur Korrektur meist aus, die automatisch vorgegebene Vorlauftemperatur manuell um 1-2 K zu erhöhen. Dann ergibt sich ein rechenbarer Abgleich.
Die VL-Temp-Automatik könnte dies eventuell auch selbst durchführen?
Schöne Grüße,
Thomas
Nachtrag PS: Sorry fürs posten in der falschen Kategorie. Thread könnte verschoben werden.
Hallo Thomas,
„leider“ implementieren wir die Vorlauftemperaturautomatik derzeit über die Übertemperaturen, haben also zum Zeitpunkt der Festlegung noch garkeine Durchflüsse oder Heizleistungen berechnet. Daher ist das leider keine einfache Änderung.
Inhaltlich kann ich da mitgehen. Zur nächsten Version wird es (hoffentlich) die max. Volumenströme geben - logischerweise werden die dann hoffentlich auch in der Automatik berücksichtigt, aber versprechen kann ich das noch nicht.
Ich persönlich arbeite nie mit der Automatik, da ich gerne gute Abgleiche erstelle. In der Praxis heißt das: Ich möchte möglichst wenig Heizflächen abdrosseln und strebe an, durch einige Heizkörper auch gen 100l/h durchzujagen (Wenn mir das Rohrnetz dazu tauglich scheint). Dazu gehe ich dann etwas „kreativ“ mit Raumtemperaturen, Vorlauftemperaturen und „Abstand zur Pumpe“ um, sodass am Ende Voreinstellwerte herauskommen, die zumindest bei einem relevanten Teil der Heizkörper im oberen Bereich landen. Natürlich „kreativ“ im sinnvollen Rahmen, die Berechnungen bleiben sinnvoll nachvollziehbar.
Dazu gibt’s dann für die Kund*Innen eine Erklärung, wie die Heizkurve und auch der Abgleich zur Feinjustierung optimiert werden kann, viele sind dafür durchaus offen.
Ist natürlich im MFH was anderes.
Grüße,
Matthias