Seid dem letzten Update stimmen die Werte im HA nicht mehr. Trotz zu großer Heizkörper gibt er mir eine abenteuerliche Förderhöhe. Ist da irgendetwas schief gelaufen?
Hallo HolgerSteenbuck,
lass uns dazu doch gerne einmal die Projektdatei an den Support zukommen. Des Rätsels Lösung würden wir dann anschließend hier teilen.
Mit besten Grüßen
Hier die Auflösung (Ohne detaillierten Einblick in das Projekt):
Der Grund für die ungewöhnlich hohe Förderhöhe liegt primär in dem hohen hydraulischen Widerstand des kritischen Heizkreises, der hier durch den Wintergarten bestimmt wird.
Basierend auf dem Protokoll zum hydraulischen Abgleich lassen sich folgende spezifische Ursachen feststellen:
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Hohe Heizlast bei knapper Heizfläche: Der Wintergarten hat eine sehr hohe Heizlast von 2.221 W bei einer geringen Fläche von nur 11,11 m². Um diesen hohen Wärmebedarf mit einer Fußbodenheizung zu decken, musste die Vorlauftemperatur auf 55 °C angehoben werden.
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Hydraulischer Widerstand der Flächenheizung: Für die Wärmeübertragung im Wintergarten ist ein Heizkreis mit einer Rohrlänge von 111 m und einem geringen Rohrquerschnitt von 14 x 2 mm verlegt. Um die benötigte Wärmeleistung von 3.384 W durch dieses lange, dünne Rohr zu fördern, ist eine hohe Pumpenleistung (Differenzdruck) erforderlich, um den internen Reibungswiderstand zu überwinden.
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Unterdimensionierte Hauptleitung: Der Auslegungsvolumenstrom von über 970 l/h wird durch eine Hauptleitung mit einem Durchmesser von lediglich 25 mm gefördert. Auch dies trägt zu einem erhöhten Gesamtdruckverlust im Rohrnetz bei.
Nach Anpassung der installierten Leistung im Wintergarten, lässt sich die Förderhöhe erheblich reduzieren.
Mit besten Grüßen
