GModG: Da kommt eniges auf euch zu!

Ich möchte auf das neue GModG aufmerksam machen. Hier eine Zusammenfassung, was sich beim neuen GModG (Nachfolger des GEG) nur im Bereich Energieausweise für Wohngebäude ändern wird:

Beispielsweise die Umstellung des Rechenkerns von DIN V 19588 auf DIN/TS 18599: 2025-10. Noch gravierendere Änderungen gibt es beim Referenzgebäude und bei den Nichtwohngebäuden (Verbrauchausweis für Nichtwohngebäude fällt ganz weg, neue Skala wird eingeführt, etc.).

Da kommt jetzt einiges auf euch als Softwarehersteller zu! Ich hoffe, Ihr habt einen guten Plan, ausreichend Entwickerkapazitäten und Ihr seid darauf vorbereitet, die vielen Änderungen im Detail schnell umzusetzen ohne zuviele Bugs dabei einzubauen….

Danke für den wichtigen Hinweis zum GModG.

Wir verfolgen den Gesetzgebungsprozess aktiv und sind uns bewusst und die Aufgaben/Änderungen , die auf uns als Softwarehersteller zukommen, werden bereits umgesetzt

Vielen Dank für die Rückmeldung – es ist gut zu hören, dass ihr das Thema bereits aktiv angeht.

Gerade weil die Änderungen im GModG (Rechenkern, Referenzgebäude, etc.) doch recht tief in die Logik eingreifen, wäre es aus Anwendersicht extrem hilfreich, etwas mehr Einblick in eure geplante Umsetzung zu bekommen. Mich würden insbesondere interessieren:

  • Welche konkreten Funktionsbereiche / Module ihr anpasst (z. B. Rechenkern, UI, Prüflogiken)

  • Ob ihr intern bereits mit klar definierten „Stories“ oder Umsetzungspaketen arbeitet

  • Welche Prioritäten ihr setzt (z. B. Energieausweise vs. andere Module)

  • Und grob, wie eure Timeline aussieht

Mir ist völlig klar, dass ihr keine sensiblen Interna oder Details preisgeben könnt oder wollt. Gleichzeitig könnte ein etwas transparenterer Einblick euch helfen, frühzeitig Feedback aus der Praxis zu bekommen – bevor Dinge „fertig gedacht“ sind, die später vielleicht anders genutzt werden.

Ich (und sicher auch andere hier im Forum) würde mich gerne konstruktiv einbringen – sei es durch Feedback zu geplanten Features, Testen von Vorabständen oder einfach als Sparringspartner für praxisnahe Anforderungen.

Vielleicht lässt sich ja ein Rahmen finden, in dem ihr ausgewählte Aspekte teilt, ohne dass es für euch ein Risiko darstellt. Aus meiner Sicht wäre das eine echte Chance, die Umsetzung gemeinsam möglichst praxisnah und effizient zu gestalten.

Wie seht ihr das?