Ich wünsche mir schon lange eine EVEBI Version, die über eine API-Schnittstelle ohne GUI über einene EVEBI webserver gesteuert werden kann. Dieses ist für einen höheren Automatisierungsgrad unabdingbar. Ich wäre auch bereit, zusammen mit anderen EVEBI-Nutzern, die daran interessiert sind, Teile der Entwicklungskosten gegen eine Lifetime-Lizenz zu übernehmen.
Meines Wissens gibt es derzeit nur den Kernel IBP:18599 from Frauenhofer Institut, der aber für Endanwender sowohl von der Kostenstruktur als auch dem notwendigen Entwicklungsaufwand für eine sinnvolle Anbindung unbrauchbar ist.
Falls Sie auch Interesse an einer solchen Entwicklung haben sollten, melden Sie sich bitte bei mir, sodass wir eine Interessengruppe bilden können, um das Thema voranzubringen.
Die Frage ist dann: Datenimport woher? Ich (als Pessimist) lese da eine Gefahr heraus, das massenhaft Energieausweise mit schlechter/unklarer Datenlage produziert werden könnten, das finde ich (unabhängig meiner Meinung zu dem, was Energieausweise heute schon sind…) kein erstrebenswertes Ziel.
Ich sags mal so, derzeit besteht die (nicht dokumentierte oder per Support unterstützte) Möglichkeit, Daten aus EVEBI per Json-API auszulesen. Es können keine Projekte geladen oder gespeichert werden. Die Berichte nähern sich dem zwar auch langsam, aber angekommen sind wir dort noch nicht.
In der Liste lese ich so jetzt nichts heraus, was einfach mit den derzeitigen Methoden möglich ist. Am ehesten eigene Berichte aus bestehenden Projekten ziehen. Diese können per Kommandozeilenparameter geöffnet, bei nur einem laufenden EVEBI per --apiport portnummer ein fester statt ein dynamischer Port zugewiesen werden und dann die Datenstruktur z.B. per http://localhost:3001/data/g_prj.ist.normiert.eing.hydrAbgleich ausgelesen werden. Wie gesagt besteht kein schreibender Zugriff, die Datenstruktur ist als ganzes als „privat“ zu verstehen, sie wird sich ohne Ankündigung ändern und ist nicht öffentlich dokumentiert.
Vielen Dank für den Hinweis, den Port festzulegen und darüber Zugriff auf einige Berechnungsdaten zu erhalten. Das ist auf jeden Fall schonmal hilfreich.
Was den Import anbelangt ist es eher umgekehrt: da vorliegende Daten umständlich über CSV Schnittstellen, die nicht alle Felder unterstützen, eingelesen werden müssen bestehen hohe operationelle Risiken, durch dann notwendige manuelle Korrekturen.
Es geht nicht darum, den Energieberater zu ersetzen, sondern diesen mit sauberen Datenübertragungen und automatisierten Plausi-Checks in der Arbeit zu unterstützen. Zumindest letzteres kann eventuell über die Portabfragen bei uns verbessert werden.
Die Notwendigkeit einer API, mit der auch Daten ins System übertragen werden können bleibt für uns bestehen. Damit verknüpft sind auch andere Themen, insbesondere die Interoperabilität mit unserem Cloud-Speicher.
Konzeptionell ist EVEBI irgendwie in den 90 Jahren stecken geblieben, aber vielleicht ändert sich das ja gerade mit dem Webserver, der sehr vielversprechend aussieht….